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Ernüchterung in Brasilien |
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Geschrieben von Klaus Räuber
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Mittwoch, 12. 11 2008 |
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Die positiven Effekte, die hier veröffentlicht wurden, werden durch diesen Blog-Bericht relativiert. Darin heißt es:
"Das renommierte Institut für gesellschaftliche und ökonomische
Analysen(IBASE) verwies darauf, daß in der immerhin zehntgrößten
Wirtschaftsnation an die häufig kinderreichen Empfänger-Familien pro
Monat durchschnittlich nur umgerechnet etwa 27 Euro gezahlt werden.
Diese Summe reiche keineswegs aus, um den Basisbedarf zu decken. Gemäß
einer neuen IBASE-Studie hungerten daher über 20 Prozent dieser
Familien nach wie vor und litten weitere 34,1 Prozent unter dem Fehlen
von Nahrungsmitteln. Nur bei rund 17 Prozent der
Empfänger-Familien habe IBASE völlige Ernährungssicherheit konstatiert.
Weitere unabhängige Studien nannten als gravierendsten Fehler von
“Bolsa Familia”, daß einerseits 23 Prozent der Geldempfänger gar nicht
bedürftig seien, andererseits Millionen von verelendeten Familien nach
wie vor leer ausgingen."
Der Beitrag macht deutlich, dass ein Grundeinkommen, das an Bedingungen geknüpft ist, zu Mißbrauchsfällen führt.
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