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Geld ist nicht das alleinige Problem - Emanzipation ist gefragt |
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Geschrieben von Klaus Räuber
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Sonntag, 28. 09 2008 |
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Auf Stern.de ist ein recht anschaulicher Bericht über eine Familie und das Chaos im deutschen Sozialstaat. Nicht Geld sei das alleinige Problem, sondern die Unklarheit bei der Zuständigkeit. Mal abgesehen davon, was der Artikel sonst noch so vorschlägt, läuft die Kernaussage am Ende auf einen "emanzipatorischen Sozialstaat" hinaus:
"Ausgerechnet auf die Thiels, auf die
Familien, die am meisten auf Hilfe angewiesen
sind, ist das Hilfssystem nicht
eingestellt.
Sie sind mit ihren Problemen
nicht vorgesehen. Frau Thiel braucht
jemanden,
der sie an die Hand nimmt.
Nicht nur in einem Teilbereich ihres
Lebens, sondern nahezu überall. Nicht
nur für die Dauer einer Maßnahme,
sondern kontinuierlich, über eine lange
Zeit. Sie braucht jemanden, der alle Hilfen
koordiniert und dafür sorgt, dass
die Strategie nicht laufend geändert wird -
mal sozialorientiert,
dann wieder beschäftigungsorientiert.
Sie braucht
einen
Manager für
ihr Leben, einen
Coach."
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