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Alle Kinder brauchen das Gleiche |
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Geschrieben von Matthias Dilthey
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Freitag, 19. 09 2008 |
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VON GÖTZ W. WERNER UND ANDRÉ PRESSE
Die Frankfurter Rundschau zum Thema Kinder-BGE:
Heute haben nur diejenigen Paare Kinder, die entweder nicht rechnen können oder nicht zu rechnen brauchen." Dieses Zitat eines Professors aus Heidelberg beleuchtet ein zentrales Problem der Familienpolitik: zu wenig Geld, um selbstbestimmtes familiäres Leben zu ermöglichen.
Selbst eingefleischte Gegner eines allgemeinen Grundeinkommens können nicht leugnen, dass die Sicherung der materiellen Existenz all jener eine gesellschaftliche Aufgabe ist, die noch nicht aktiv am Erwerbsleben teilnehmen: Kinder und Jugendliche. Kinderarmut ist, gesellschaftlich gesehen, Dummheit. Eine Gesellschaft, die auch nur einem Kind die auskömmliche Sicherung wenigstens seiner materiellen Existenz verweigert, beschneidet ihre eigenen Zukunftsperspektiven.
Wir hängen in Deutschland noch sehr der Auffassung an, dass nur diejenigen etwas leisten, die Arbeit im Sinne des nicht mehr zeitgemäßen, industriell geprägten Erwerbsarbeitsbegriffs leisten. Dabei müsste doch allen klar sein, dass die Arbeit, die in den Familien geleistet wird, alle anderen Arbeiten überhaupt erst begründen und ermöglichen. Wie sollte die "Leistung" eines erziehenden Elternteils "leistungsabhängig" bezahlt werden?
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