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Geschrieben von Matthias Dilthey
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Montag, 15. 09 2008 |
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Auffällig häufig wird in letzter Zeit in den Österreichischen Medien über das BGE berichtet. So auch beim Radio Stephansdom:
Mit einer internationalen "Woche des Grundeinkommens" soll in der Öffentlichkeit für die Idee eines von der Erwerbsarbeit entkoppelten Grundeinkommen geworben werden. "Das bedingungslose Grundeinkommen ist keine Einladung zur Untätigkeit", erklärte Margit Appel.
Die österreichischen Parlamentsparteien, die das BGE oft als "Sozialromantik" abtun würden, hätten ihrerseits "kein Konzept zur Verteilungsgerechtigkeit", kritisierte Appel. Die aktuellen Vorschläge zur Lösung sozialer Probleme folgten eher dem feudalistischen Muster, "einmal hier und einmal dort etwas zu geben" und damit letztlich Almosen zu verteilen. Das BGE als ein Element - nicht als Ersatz - eines gut ausgebauten Sozialstaates sei im Gegensatz zum derzeit kursierenden Sozialpopulismus eine seriöse Lösungsperspektive für viele gesellschaftliche Probleme, so die Mitarbeiterin der Katholischen Sozialakademie Österreichs (ksoe).
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