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Immobilienkrise in Estland |
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Geschrieben von Klaus Räuber
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Sonntag, 31. 08 2008 |
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Auf Spiegel-Online wird berichtet, dass sich die Immobilienkrise auch in Estland zeigt. In dem Artikel wird genannt, wie das Land seit dem EU-Eintritt einen Wirtschaftsaufschwung erlebte, der durch ausländische Investoren finanziert wurde. Dieses Geld stammte hauptsächlich aus Skandinavien und mit ihm wurden Banken und Immobilien gekauft. Doch der US-Absturz ließ auch in Estland die Inflation steigen, weil Lebensmittel und Energie teurer wurden. Die Esten, so im Bericht, seien "wie besoffen" gewesen und glaubten, dass es immer so weiter ginge. Der Aufschwung machte die Menschen "faul", was sich in der Regierungspolitik zeigte - es wurden keine neuen Spezialisten herangebildet und nichts ins Bildungssystem investiert.
Arbeit ist in Estland inzwischen für Europa teuer geworden, weshalb die Nachfrage danach sinkt. Einheimische Unternehmen wurden nicht finanziell unterstützt, weshalb es nicht verwundert, was derzeit in Estland passiert. Dabei wollte das Land einmal das E-Stonia werden, in dem Hightech wirklich voll ausgekostet werden sollte. Der Traum ist vorerst ausgeträumt...
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