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Geschrieben von Ronald Blaschke
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Dienstag, 5. 08 2008 |
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Für den herkömmlichen Journalismus sind Informationen aus Afrika nur
dann interessant, wenn sie Katastrophen, Kriege und Machtmissbrauch
betreffen. Eine Inflation von Bildern weißer Retter, umringt von
schwarzen Geretteten, komplettiert das Afrika-Image, das die Medien
erzeugen. Dass die BewohnerInnen von Otjivero, Namibia, seit Jänner
2008 ein Grundeinkommen in der Höhe von monatlich umgerechnet 8 Euro
ausbezahlt bekommen, langweilt den Mainstream-Sensationsjournalismus.
Von ihm wird man kaum erfahren, wie vielversprechend die ersten
Erfahrungen sind. Rev. Dr. Claudia Haarmann, Koordinatorin der dahinter
stehenden Basic Income Grant Coalition und Mitarbeiterin des Desk for
Social Development der Evangelischen Lutherischen Kirche, sprach in
Windhoek mit dem Augustin.
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