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Soziale Sicherung neu denken |
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Geschrieben von Klaus Räuber
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Donnerstag, 31. 07 2008 |
Die Debatte um Bedingungsloses Grundeinkommen und bedarfsorientierte Grundsicherung aus feministischer Sicht
Seit
einigen Jahren wird die Einführung eines bedingungslosen
Grundeinkommens wieder verstärkt zusammen mit der Frage der
bedarfsorientierten Grundsicherung in der gesellschaftlichen Debatte
aufgenommen. Die konstant hohen Arbeitslosenzahlen, die Erkenntnis,
dass die Strukturen von Erwerbsarbeit sich grundlegend ändern und
Vollbeschäftigung eventuell Illusion wird, besonders aber die
umfassende Kritik an den jüngsten Sozialreformen – bekannt als Hartz IV
– haben der Debatte, wie eine menschenwürdige, existenzsichernde
soziale Grundsicherung aussehen könnte, neuen Schwung verliehen.
Empowerment und Emanzipation oder „Herdprämie” für Frauen – was
bedeutet das Bedingungslose Grundeinkommen für die
Geschlechterdemokratie? Wie müssen Grundsicherung/Grundeinkommen
ausgestaltet werden, um Geschlechtergerechtigkeit zu fördern? Wo
mangelt es den konkreten Modellen an Ideen oder an Gender-Bewusstsein;
an welchen Stellen könnten sich Grundsicherung oder Grundeinkommen
nachteilig für die Geschlechterdemokratie auswirken?
Das Dossier stellt die aktuelle Grundeinkommensdiskussion inner- und
außerhalb grüner politischer Zusammenhänge vor, benennt wesentliche
Punkte der wissenschaftlichen Debatte und analysiert auf übergreifender
Ebene, was aus frauen- und geschlechterpolitischer Sichtweise Chancen,
Risiken und „Mindeststandards“ Sozialer Sicherungssysteme sein könnten.
Ein Dossier von Susann Worschech,
im Auftrag des Gunda-Werner-Instituts für Feminismus und Geschlechterdemokratie
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