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Auf Stern.de gibt es einen Bericht über "Suizid im Alter ". Darin heißt es:
Georg Fiedler, Psychologe vom Therapiezentrum für Suizidgefährdete
am Hamburger Uniklinikum Eppendorf, berichtet von
seinen Erfahrungen mit Menschen mit Suizidgedanken. "Fragt
man genauer nach, kommt man oft zu dem Schluss, dass meist
nicht der Wunsch zu sterben im Vordergrund steht, sondern der
Wunsch, nicht so weiterleben zu müssen wie bisher."
Meist seien es gebildete Leute, Ärzte, Apotheker, Lehrer; die Wohnungen seien blitzblank aufgeräumt
gewesen, die Verstorbenen hatten oftmals das beste
Kostüm oder den besten Anzug mit Hemd und Krawatte getragen.
Ein 80-Jähriger, der
nach Herzinfarkt und Krebserkrankung seinen Haushalt nicht
mehr allein führen konnte und auf Pflegekräfte angewiesen war,
schrieb: "So ist kein Leben", bevor er sich das Leben nahm.
In Bezug auf das Grundeinkommen mag das wenig interessant erscheinen, doch zeigt es eins: Ein Leben in Würde hat auch etwas mit der Achtung des Alters zu tun. Wenn Alters- und Pflegeheime nur noch zu Menschenverwahranstalten werden, muss man sich nicht über den Inhalt des Artikels wundern.
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