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Vertrauen in die Soziale Marktwirtschaft zurückgewinnen
Kolpingwerk fordert Bürgergeld |
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Geschrieben von Matthias Dilthey
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Freitag, 13. 06 2008 |
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Der Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, Thomas Dörflinger MdB in Berlin führte anlässlich des 60-jährigen Bestehen der Sozialen Marktwirtschaft aus:
Es gilt deshalb, verlorenes Vertrauen in allen gesellschaftlichen Gruppen wieder zu gewinnen.
Zudem erführen, so Dörflinger, die gesellschaftlich wertvollen Tätigkeiten in Familie und Ehrenamt eine bessere Anerkennung. Hier geht das Kolpingwerk Deutschland indes noch weiter. Statt eines Existenz sichernden, bedingungslos ausgezahlten Bürgergeldes, wie es Ministerpräsident Althaus vorsieht, schlägt der katholische Sozialverband eine Staffelung des Bürgergeldes in ein Basisbürgergeld für alle Einwohner und einen Zuschlag für diejenigen vor, die außerhalb der Erwerbsarbeit tätig sind. Damit solle insbesondere eine Besserstellung von Familien erreicht werden, erklärt Dörflinger weiter. "Die in den Familien erbrachten Leistungen, die nicht zuletzt auch Voraussetzung für die wirtschaftliche Wertschöpfung sind, werden in unserer Gesellschaft nach wie vor weit unter Wert gehandelt. Mit einer besseren Anerkennung aller gesellschaftlich wertvollen Arbeit gewinnen die Bürgerinnen und Bürger an Wahlfreiheit - Freiheit, die sie schöpferisch zur gesamtgesellschaftlichen Wohlstandsmehrung nutzen werden.
Quelle: Kolpingwerk
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