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Integration statt Ausstieg |
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Geschrieben von Matthias Dilthey
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Donnerstag, 5. 06 2008 |
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Mit einem Gastbeitrag der Frankfurter Rundschau setzt sich Julian Nida-Rümelin überaus kritisch mit dem BGE auseinander und schreckt auch vor gewagten Thesen nicht zurück:
Ein Bedingungsloses Grundeinkommen würde unsere Gesellschaft noch weiter spalten.
Konzeptionen des bedingungslosen Grundeinkommens gehen mit der Vision eines Reiches der Freiheit einher: Jeder kann zu jedem Zeitpunkt entscheiden, ob er der Erwerbsarbeit nachgehen will, ob er andere Arbeiten aufnehmen (bürgerschaftliches Engagement, Familienarbeit …) oder sich der Muße widmen will. Da Erwerbsarbeit nicht mehr notwendig ist, würde durch das bedingungslose Grundeinkommen zum ersten Mal der Zwang zur Arbeit nicht nur für einige wenige, sondern für alle im arbeitsfähigen Alter entfallen.
Das zentrale Argument gegen diese so attraktive Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle ist die zu erwartende fundamentale Spaltung der Gesellschaft, in sozialer, kultureller und geschlechtlicher Hinsicht.
Der ganze Beitrag der FR
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