|
Helfen, um der Arbeit Willen... |
|
Geschrieben von Klaus Räuber
|
|
|
Mittwoch, 4. 06 2008 |
|
Wirklichen Hunger kennt man scheinbar nur noch in Afrika. Dass dieser "Hausgemacht" ist und auch gewollt, wird in einem Spiegel-Kommentar deutlich:
Wie Entwicklungshelfer den Tod nach Afrika bringen
Darin heißt es:
[...]Herrschte im Norden des Landes ein Engpass, war bisher meist schon das
World Food Program da und hat kostenlos Lebensmittel verteilt. Dafür
werden die Mitarbeiter bezahlt: dass sie Hunger bekämpfen. Und deshalb
schreiben sie in der Regel Berichte, in denen die Lage in Afrika
dramatisch geschildert wird und die meistens mit Appellen enden, dass
mehr Lebensmittel gespendet werden müssten.
Die Entwicklungshelfer, deren Berichte unser Afrikabild maßgeblich
prägen, tun das gewissermaßen aus einem Selbsterhaltungstrieb, von dem
sie glauben, er sei bei den Afrikanern nicht vorhanden. Die würden ohne
Hilfe alle verhungern, sagen die Helfer. Die Helfer würden ohne Hilfe
allerdings alle arbeitslos. [...]
|