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In Dublin wurde von 109 Staaten beschlossen, Streubomben zu ächten - auch Deutschland willigte unter Vorbehalten ein, sein Arsenal dieser Waffen bis 2015 zu vernichten. Die USA, Russland und China nahmen nicht an den Verhandlungen teil.
So schön sich die Geschichte anhört, so steckt laut Ansicht von Thomas Küchenmeister vom Aktionsbündnis Landmine wirtschaftliches Kalkül dahinter.
Deutschland will "dumme Bomben" ächten, nicht aber "intelligente". Demnach ist die Bundeswehr bereits mit zweien der größten deutschen
Rüstungsunternehmen darüber einig, den Bestand an "intelligenter
Streumunition" auszubauen. Der Auftrag an die Firmen Diehl und
Rheinmetall belaufe sich auf ein Volumen von rund 600 Millionen Euro.
"Intelligente Bomben", die mit Infrarot-, Radar- oder Lasersuchkopf oder
mit einer schlichten Kamera ausgestattet sind, um gezielt militärische
Ziele zu bekämpfen, fallen nicht unter die geächtete Munition. Laut Küchenmeister muss die Bundeswehr dem Entwurf gemäß rund 97 Prozent ihrer Streumunitionsbestände zerstören - und durch "intelligente Systeme" ersetzen.
Quelle: Spiegel Online
Mit dem BGE hat das nur indirekt zu tun, außer man überlegt, dass die "wirtschaftlichen Überlegungen" mit einem BGE ganz andere wären...
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