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Rosa-Luxemburg-Club seit einem Jahr in Wiesbaden |
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Geschrieben von Matthias Dilthey
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Donnerstag, 29. 05 2008 |
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Der Rosa-Luxemburg-Club Wiesbaden fungiert als örtlicher Partner der gleichnamigen Stiftung auf Bundes- und Landesebene. "Wir sehen es als unsere Aufgabe an, im Bereich der Gesellschaftsanalyse und politischen Bildung die Bürger dieser Stadt wieder in das politische Leben zu integrieren", sagt Michael Forßbohm, der Ansprechpartner des Clubs.
"Wir haben beobachtet, dass die Zahl der Leiharbeiter steigt und ein Niedriglohnsektor entsteht", berichtet Forßbohm. "Auf der anderen Seite wurde auch in der Partei Die Linken stetig diskutiert, ob ein Bedingungsloses Grundeinkommen für jedermann eine Option im Kampf gegen Armut und Elend sei, das ohne eine besondere Prüfung der Bedürftigkeit gewährt werden könne".
Zu diesem recht heiklen Thema wurden zu der Diskussions-Veranstaltung die Bundestagsabgeordnete der Linken aus Dresden, Katja Kipping, sowie der Gewerkschaftssekretär der IG Metall aus Frankfurt, Axel Gerntke, eingeladen.
"In diese Diskussion bin ich selbst völlig ergebnisoffen hineingegangen und habe einige sehr produktive Denkanstöße mitgenommen", zeigt sich das Gründungsmitglied des Vereins begeistert. Auch eine Steigerung der Besucherzahlen war an diesem Abend zu verzeichnen. Insgesamt 45 Teilnehmer zählte Forßbohm zu diesem Thema.
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