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An Pfingsten kamen über dreißig Interessierte nach
Göttingen. Sie waren aus der näheren Umgebung, sowie aus Kassel, Hannover,
Sehnde, Osnabrück, Witten, Neumünster, Nürnberg, dem Taunus, der Eifel und
sogar aus Dänemark, um sich über das Grundeinkommen auszutauschen und andere
Engagierte persönlich kennen zu lernen. Aus etlichen E-Mail- und
Telefonkontakten wurden echte Bekanntschaften, mit dem Wunsch, in Kontakt zu
bleiben und sich wiederzutreffen. Nächstes Jahrmöchte man sich wieder an Pfingsten sehen, entweder in Göttingen oder an einem anderen Ort.
Im Mittelpunkt des ersten
Tages standen Vorträge über die Grundeinkommensdebatte in Dänemark von Peter
Voss, Vertreter von BIEN-Dänemark, sowie von Bente Dahl, Abgeordnete des
dänischen Parlaments (Folketing). Am Abend wurden die Filme "designing
society" der Kölner Filmemacherin Jördis Heizmann und Ausschnitte des in
Produktion befindlichen Films von Daniel Häni und Enno Schmidt aus Basel
gezeigt.
Die Gespräche und Diskussionen
rund ums BGE gingen über persönliche Fragen, wie "Was bedeutet Glück für
mich?", über volkswirtschaftliche Überlegungen bis zu den Aufgaben des
Staates und der Weltpolitik und dauerten bis in die Nacht.
Interessant waren die
Ergebnisse auf die Frage nach dem glücklichsten Augenblick im Leben: Es wurden
ausschließlich Antworten gegeben, die mit der Möglichkeit zu gestalten, sich zu
entfalten und etwas in dieser Welt bewirken zu können, zu tun hatten. Auf die
Frage nach dem Augenblick des größten Unglücklichseins wurden dagegen Antworten
im Zusammenhang mit Einschränkung, Verhinderungen, Unterdrückung,
Ausgeschlossen- und Unverstandensein gegeben.
Auch die Frage, wie man für
das BGE, unter anderem während der Woche des Grundeinkommens, werben könnte,
wurde diskutiert.
Übereinstimmend wurde es für
eine gute Idee gehalten, an möglichst vielen Orten mit einem einheitlichen
großen Plakat für das Grundeinkommen, für den Berliner Kongress und
Veranstaltungen in der Region und lokale Initiativen zu werben. Eine kleine
Ausstellung mit Plakaten der Baseler Initiative Grundeinkommen, der Initiative
BGE-Köln und der Initiative „Freiheit statt Vollbeschäftigung“ diente zur
Inspiration. Keines der Plakate schien jedoch zur Übernahme so gut geeignet,
dass man sich gemeinsam dafür hätte entscheiden können.
Zur Zeit sind viele
Initativen damit beschäftigt, sich in der eigenen Region ein Image zu
verschaffen. So entsteht eine bunte Vielfalt von Flugblättern und anderen
werbewirksamen Verpackungen für das selbe Thema. Es wurde das Bedürfnis
geäußert, dass es ein Plakat mit einem Slogan bzw. Logo geben müsste, dass zwar
ausdrucksstark doch gleichzeitig so neutral sei, dass alle, die für ein
Grundeinkommen werben möchten, es verwenden können und das einen Wiedererkennungswert
hätte. Ein solches Plakat sollte keine Zugehörigkeit zu irgendeiner Art Bündnis
oder politischen, bzw. weltanschaulichen Richtung aufzeigen. Eine
Zusammenarbeit, bzw. Übereinkunft mit dem SprecherInnenkreis vom Netzwerk
Grundeinkommen wäre jedoch erwünscht.
Es wurden jedoch auch
Bedenken geäußert, dass ein solch neutrales, ungeschütztes Plakat
möglicherweise von ganz anderen Interessengruppen missbraucht werden könnte.
Eine kleine Arbeitsgruppe
entschied sich schließlich, ein Plakat zu entwerfen, das einen Rahmen gibt, in
das lokale Initiativen ihre Ankündigungen einfügen können. Damit hätten die
einzelnen Gruppen ein Werbemittel während der Woche des Grundeinkommens. Als
Logo bzw. Slogan wurde "Freiheit durch Grundeinkommen" von den meisten
gut gefunden, da die Aussage eindeutig positiv nach vorne gerichtet ist. Doch
es gab auch den Einwand, dass der Ausdruck Freiheit nicht für alle positiv
besetzt ist, dass der Begriff unterschiedlich interpretiert wird und manchen
Menschen auch Angst macht.
Während der
Grundeinkommenswoche werden viele verschiedene Aktionen an einzelnen Orten
stattfinden, je nach Ideen und Möglichkeiten der einzelnen Gruppen. Doch neben
dieser Vielfalt wurde es sinnvoll gefunden, auch Angebote zu machen, die
zeitgleich an vielen Orten stattfinden. Hierfür schien allen Anwesenden die
Vorführung des Films der Baseler Initiative Grundeinkommen geeignet. Wenn der
gesamte Film die Qualität hat, wie der vorgeführte Ausschnitt, so wird es ein
überzeugender und gleichzeitig künstlerisch wertvoller Film sein, mit dem wir
uns im Kino sehen lassen können.
Wer an der Entwicklung des
Grundeinkommenplakates mitwirken möchte, soll mit Volker Stöckel,
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Kontakt aufnehmen.
Entwürfe für Plakate,
Slogans, Logos werden auf einer gesonderten Internetseite veröffentlicht.
Zusammengefasst gehen von
dem Treffen folgende Impulse/Vorschläge aus:
Es wäre schön, wenn es
gelingt, während der Woche des Grundeinkommens mit einem wiedererkennbaren
Plakat und Slogan, bzw. Logo werben zu können.
Wir fänden es gut, wenn
während der Woche des Grundeinkommens an möglichst vielen Orten der Film der
Baseler Initiative Grundeinkommen gezeigt wird.
Nächstes Jahr wird es wieder
ein Pfingsttreffen geben.
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